Labyrinthanästhesie
(nach Prof.v.Ilberg)
zur Behandlung des Morbus Ménière
zur Behandlung des Morbus Ménière
In der Nachfolge von Prof.v.Ilberg, der 2016 seine ärztliche Tätigkeit beendete, führe ich die Labyrinthanästhesie zur Behandlung des Morbus Ménière fort.
Herr Prof.v. Ilberg entwickelte die Methode in seiner langjährigen Tätigkeit als Ordinarius der Hals-Nasen-Ohren Universitätsklinik Frankfurt, an der diese über Jahrzehnte bereits regelmäßig Anwendung fand. Nach seiner Emeritierung war er als Praxispartner über viele Jahre in meiner HNO Praxis in Frankfurt weiterhin mit diesem Schwerpunkt tätig, so daß wir eine sehr hohe Zahl von Behandlungsfällen (um 500) überblicken.
Der derzeitige Stand unserer Auswertung zeigt, dass die Labyrinthanästhesie bei etwa 85% der Behandelten die Schwindelanfälle für Monate oder Jahre beseitigt oder wesentlich gebessert hat. Als großer Vorteil ist festzustellen, dass in keinem Fall ernsthafte Nebenwirkungen oder Hörverschlechterungen beobachtet wurden. Darüberhinaus kann der Eingriff beliebig oft wiederholt werden.
Bei der Labyrinthanästhesie handelt es sich um einen kleinen Eingriff, wobei nach erfolgter lokaler Betäubung des Trommelfells ein konzentriertes Lokalanästhetikum mittels Spritze in den Mittelohrraum eingebracht wird. Dies erfolgt unter dem Operationsmikroskop. Lediglich die örtliche Betäubung durch Einspritzung in den Gehörgang ist kurz schmerzhaft.
Viele Patienten reagieren mit einem - Ihnen bekannten - Schwindelanfall, so dass eine eintägige stationäre Betreuung und Behandlung sich als sinnvoll erwiesen hat.
Herr Prof.v. Ilberg entwickelte die Methode in seiner langjährigen Tätigkeit als Ordinarius der Hals-Nasen-Ohren Universitätsklinik Frankfurt, an der diese über Jahrzehnte bereits regelmäßig Anwendung fand. Nach seiner Emeritierung war er als Praxispartner über viele Jahre in meiner HNO Praxis in Frankfurt weiterhin mit diesem Schwerpunkt tätig, so daß wir eine sehr hohe Zahl von Behandlungsfällen (um 500) überblicken.
Der derzeitige Stand unserer Auswertung zeigt, dass die Labyrinthanästhesie bei etwa 85% der Behandelten die Schwindelanfälle für Monate oder Jahre beseitigt oder wesentlich gebessert hat. Als großer Vorteil ist festzustellen, dass in keinem Fall ernsthafte Nebenwirkungen oder Hörverschlechterungen beobachtet wurden. Darüberhinaus kann der Eingriff beliebig oft wiederholt werden.
Bei der Labyrinthanästhesie handelt es sich um einen kleinen Eingriff, wobei nach erfolgter lokaler Betäubung des Trommelfells ein konzentriertes Lokalanästhetikum mittels Spritze in den Mittelohrraum eingebracht wird. Dies erfolgt unter dem Operationsmikroskop. Lediglich die örtliche Betäubung durch Einspritzung in den Gehörgang ist kurz schmerzhaft.
Viele Patienten reagieren mit einem - Ihnen bekannten - Schwindelanfall, so dass eine eintägige stationäre Betreuung und Behandlung sich als sinnvoll erwiesen hat.