Morbus Ménière
Morbus Ménière stellt eine Innenohrerkrankung dar, bei der es in der klassischen Auftretensform zu anfallsweisem Hörabfall, Tinnitus und Schwindel kommt, häufig begleitet von Ohrdruck, sowie Übelkeit und Erbrechen. Sie weist oft einen jahrzehntelangen Verlauf auf, der die Betroffenen massiv beeinträchtigt.
Die Anfallsdauer beträgt häufig mehrere Stunden, wonach es zu einer Erholung der Symptome kommt. Die Häufigkeit der Ereignisse variiert stark, von gelegentlichen Anfällen bis hin zu Episoden mit nur wenigen Tagen Abstand. Aller Erfahrung nach wechseln meist mehrmonatige intensive Beschwerdephasen mit beschwerdefreien Intervallen, oft von mehreren Jahren Dauer ab.
Die Erkrankung tritt zunächst einseitig auf, kann aber nach mehr oder weniger langen Verläufen auch das andere Ohr betreffen. Die Häufigkeit eines beidseitigen Auftretens wird in vielen Untersuchungen mit etwa 40% angegeben.
Die Erkrankung beginnt aber auch häufig mit wiederkehrenden Hörstürzen, die meist im tiefen Frequenzbereich angesiedelt sind. Diese bessern sich oft spontan. Schwindelanfälle sind in dieser Phase oft noch nicht zu beobachten.
Demgegenüber gibt es aber auch Patienten, bei denen die anfallsartigen Drehschwindelanfälle ohne andere Hörstörungen im Vordergrund stehen, oder auch Patienten die lediglich über episodischen Ohrdruck und / oder episodischen Tinnitus berichten.
Über die Ursachen ist wenig bekannt. Es wird von Elektrolytverschiebungen in den Innenohrflüssigkeiten ausgegangen, die zu einer episodischen Druckerhöhung in einem dieser Räume führt. Möglicherweise spielt hier das vegetative Nervensystem eine ursächliche Rolle. Auslöser der Anfälle sind nicht bekannt, psychische Faktoren oder Stresssituationen werden diskutiert.
Bis heute ist keine ursächliche Therapie bekannt. Häufig wird im Akutfall symptomatisch gegen die Schwindelbeschwerden und die Übelkeit mit z.B. Vomex behandelt, was der Abschwächung dieser Symptome dient. Einen Stellenwert in der längerfristigen Stabilisierung kommt auch dem Wirkstoff Betahistin zu.
Operative Verfahren wie die Einspritzung von Gentamycin (zur irreversiblen Ausschaltung des Gleichgewichtsorgans) birgt die Gefahr einer Hörverschlechterung, auch die Saccotomie, bei der eine Drainage den Überdruck im Innenohr verhindern soll, kann nicht ohne Risiko für das Gehör durchgeführt werden. Zuletzt werden noch immer Verfahren wie die Durchtrennung des Hör- und Gleichgewichtsnervs (Neurektomie) erwogen.
Die Anfallsdauer beträgt häufig mehrere Stunden, wonach es zu einer Erholung der Symptome kommt. Die Häufigkeit der Ereignisse variiert stark, von gelegentlichen Anfällen bis hin zu Episoden mit nur wenigen Tagen Abstand. Aller Erfahrung nach wechseln meist mehrmonatige intensive Beschwerdephasen mit beschwerdefreien Intervallen, oft von mehreren Jahren Dauer ab.
Die Erkrankung tritt zunächst einseitig auf, kann aber nach mehr oder weniger langen Verläufen auch das andere Ohr betreffen. Die Häufigkeit eines beidseitigen Auftretens wird in vielen Untersuchungen mit etwa 40% angegeben.
Die Erkrankung beginnt aber auch häufig mit wiederkehrenden Hörstürzen, die meist im tiefen Frequenzbereich angesiedelt sind. Diese bessern sich oft spontan. Schwindelanfälle sind in dieser Phase oft noch nicht zu beobachten.
Demgegenüber gibt es aber auch Patienten, bei denen die anfallsartigen Drehschwindelanfälle ohne andere Hörstörungen im Vordergrund stehen, oder auch Patienten die lediglich über episodischen Ohrdruck und / oder episodischen Tinnitus berichten.
Über die Ursachen ist wenig bekannt. Es wird von Elektrolytverschiebungen in den Innenohrflüssigkeiten ausgegangen, die zu einer episodischen Druckerhöhung in einem dieser Räume führt. Möglicherweise spielt hier das vegetative Nervensystem eine ursächliche Rolle. Auslöser der Anfälle sind nicht bekannt, psychische Faktoren oder Stresssituationen werden diskutiert.
Bis heute ist keine ursächliche Therapie bekannt. Häufig wird im Akutfall symptomatisch gegen die Schwindelbeschwerden und die Übelkeit mit z.B. Vomex behandelt, was der Abschwächung dieser Symptome dient. Einen Stellenwert in der längerfristigen Stabilisierung kommt auch dem Wirkstoff Betahistin zu.
Operative Verfahren wie die Einspritzung von Gentamycin (zur irreversiblen Ausschaltung des Gleichgewichtsorgans) birgt die Gefahr einer Hörverschlechterung, auch die Saccotomie, bei der eine Drainage den Überdruck im Innenohr verhindern soll, kann nicht ohne Risiko für das Gehör durchgeführt werden. Zuletzt werden noch immer Verfahren wie die Durchtrennung des Hör- und Gleichgewichtsnervs (Neurektomie) erwogen.