Was ist die Labyrinthanästhesie
Der genaue Wirkmechanismus der Lokalanästhesie ist letztlich unbekannt.
Nach Einspritzung des Medikamentes in den Mittelohrraum gehen wir von einer Diffusion (Durchtreten) des Medikamentes durch eine Membranverbindung (das sog. Runde Fenster) in die Innenohrräume aus (vergleichbar zur vermuteten Wirkung von Cortisoninjektionen in das Mittelohr), wo vermutlich ein Effekt auf die die Funktion der Sinneszellen steuernde vegetative Innervation zum Tragen kommt.
Trotz kurzer eigentlicher Wirkdauer des Medikamentes ist aller Erfahrung nach ein langfristig stabilisierender Effekt auf den gestörten Elektrolytaustausch der Sinneszellen im Innenohr auszumachen.
Eine Schädigung oder langfristige Funktionseinschränkung der Gleichgewichtsorgane oder der Hörsinneszellen in der Hörschnecke durch die LA werden nicht beobachtet. Dies im Unterschied zu den meisten gängigen Behandlungsmethoden (Gentamycin Behandlung, Saccotomie, Neurektomie…) bei denen die Gefahr einer Hörverschlechterung besteht.
Aus diesem Grunde eignet sich die LA besonders bei beidseitigem Befall, bei dem häufig eine bereits deutliche Schwerhörigkeit des einen Ohres vorliegt, die andere Seite aber leider ebenfalls beginnt Anfälle auszulösen. Hier kann ohne Gefahr für das verbliebene Gehör eine beidseitige Behandlung durchgeführt werden.
Nach Einspritzung des Medikamentes in den Mittelohrraum gehen wir von einer Diffusion (Durchtreten) des Medikamentes durch eine Membranverbindung (das sog. Runde Fenster) in die Innenohrräume aus (vergleichbar zur vermuteten Wirkung von Cortisoninjektionen in das Mittelohr), wo vermutlich ein Effekt auf die die Funktion der Sinneszellen steuernde vegetative Innervation zum Tragen kommt.
Trotz kurzer eigentlicher Wirkdauer des Medikamentes ist aller Erfahrung nach ein langfristig stabilisierender Effekt auf den gestörten Elektrolytaustausch der Sinneszellen im Innenohr auszumachen.
Eine Schädigung oder langfristige Funktionseinschränkung der Gleichgewichtsorgane oder der Hörsinneszellen in der Hörschnecke durch die LA werden nicht beobachtet. Dies im Unterschied zu den meisten gängigen Behandlungsmethoden (Gentamycin Behandlung, Saccotomie, Neurektomie…) bei denen die Gefahr einer Hörverschlechterung besteht.
Aus diesem Grunde eignet sich die LA besonders bei beidseitigem Befall, bei dem häufig eine bereits deutliche Schwerhörigkeit des einen Ohres vorliegt, die andere Seite aber leider ebenfalls beginnt Anfälle auszulösen. Hier kann ohne Gefahr für das verbliebene Gehör eine beidseitige Behandlung durchgeführt werden.